03.12.2025

Drei Tage Frankreich

Im November 2025 fand am Gymnasium Dornstetten ein Schüleraustausch mit der französischen Partnerstadt Scey-sur-Saoône statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lebten gemeinsam mit ihren Austauschschülern in deren Familien. Die Wohnorte waren rund um Scey-Sur-Saoône verteilt. Mit einer kleinen Austauschgruppe soll versucht werden, den früher noch größeren Austausch wieder zu aktivieren.

Gruppenbild in Besancon

Am 05.11.2025 trafen sich die Schüler/innen des Gymnasiums um 8:00 Uhr morgens vor dem Rathaus in Dornstetten. Der Bürgermeister von Dornstetten Herr Haas, der sich stark dafür einsetzt, diesen Austausch wiederaufzubauen, fuhr höchstpersönlich einen Teil der am Austausch teilnehmenden Schüler gemeinsam mit der Lehrerin Frau Lutz nach Scey-sur-Saoône. Da nicht alle in den Kleinbus passten, fuhr Frau Held mit den restlichen Schülerinnen in ihrem eigenen Auto hinterher.

Nachdem die Reisegruppe nach ca. dreieinhalb Stunden am Collège Château Rance angekommen waren, wurden sie freundlich von den Austauschschülern und deren Lehrern empfangen. Nach einem kleinen Kennenlernspiel aßen die Schüler und Lehrer gemeinsam bei einem kleinen Picknick. Dabei unterhielt man sich und lernte sich besser kennen. Anschließend fuhren die Schüler mit ihren Austauschschülern in die jeweilige Gastfamilie. Dort verbrachten sie dann ihren restlichen Tag und Abend bei einem von den Familien individuell gestalteten Programm mit Essen und Gesprächen.

Am Donnerstag, den 06.11.2025 trafen sich alle Schüler dann vor der Schule und fuhren in Fahrgemeinschaften nach Besançon, der größten Stadt in der Region Franche-Comté. Dort besuchten sie mehrere Museen und einen traumhaften Aussichtsplatz bei der Zitadelle von Besançon. Von diesem Platz konnte man auf die ganze Stadt schauen.

Blick auf die Stadt      Statue im Museum

Blick auf die Stadt                             im Museum

Der Schulleiter des Collège Château Rance, welcher sehr viel Wissen über die Geschichte der Region hatte, erzählte den Schülern von den wichtigsten Fakten und Ereignissen in der Geschichte. Im Anschluss erhielten die Jugendlichen ein wenig freie Zeit um auf eigenen Faust die Stadt zu erkunden.

Nach diesem anstrengenden aber auch wunderschönen Tag kehrten die Schüler in ihren Fahrgemeinschaften zur Schule zurück. Dort wurden sie von ihren Gastfamilien abgeholt und verbrachten den Rest des Abends gemeinsam mit ihnen.

Am dritten und letzten Tag, Freitag den 07.11., durften die deutschen Schüler erleben, wie ein typischer Alltag an einer französischen Schule aussieht. Es war gleich klar, dass dieser ganz anders ist. Anders als bei uns in Deutschland gibt es separate Räume für jedes einzelne Fach. Die Klassen haben keine eigenen Klassenzimmer. Morgens vor dem Unterricht muss man am Eingang der Schule einen Pass vorzeigen, um zu beweisen, dass man zur Schule gehört. Ohne den Nachweis wird man nicht in die Schule gelassen. Nach dem Unterricht stellten die Schüler sich an der Kantine an, um Mittag zu essen. Während dem Essen unterhielten die Schüler sich intensiver als am ersten Tag. Es wurden sogar Witze untereinander gemacht.

Der Abschluss fiel schwer, aber die Schüler freuen sich auch ihre Familien wieder zu sehen. Auch die Tatsache, dass die Austauschschüler im März 2026 zu einem Gegenbesuch kommen werden, erleichterte den Abschied.

Abschiedsbild vor dem Collège Château Rance

Abschiedsbild vor dem Collège Château Rance

Schließlich kehrten die Jugendlichen mit neuen Erfahrungen und neuem Wissen nach Hause zurück und warten schon darauf, dass die französischen Schüler im nächsten Jahr nach Dornstetten kommen. 

von Joy Isede, Schülerin des Gymnasiums Dornstetten, Klasse 9a