Über das Schulwesen in Dornstetten

Mit Hilfe dieser tabellarisch angeordneten Übersicht wird versucht, das Kapitel 21 aus dem Dornstetter Heimatbuch „Die Schulen in Dornstetten“ , Seiten 523 ff, in eine kürzere Form zu bringen. Natürlich sollen die neuen Entwicklungen aus der Zeit nach der Herausgabe des Heimatbuches im Jahre 1968 mit eingearbeitet sein.

2020                                                                                                                                                               Sanierungsarbeiten im Altbau wurden abgeschlossen. Alle Klassenzimmer, Flure und Toiletten wurden saniert.

2019                                                                                                                                                          Sanierungsarbeiten im Altbau werden umgesetzt. Neben der Neugestaltung von Klassenzimmern werden Flure und Toiletten saniert.

2016
Um die passenden Räumlichkeiten für den Ganztag zu schaffen, entsteht in der Grundschule Dornstetten ein Neubau mit einer Mensa. Im Altbau werden Teile saniert, weitere Sanierungsarbeiten sollen folgen.

2015
Leonie Boehm wird zur Rektorin der GS Dornstetten mit Außenstelle Aach ernannt.

2014
Nachdem sich für den ausgeschiedenen Rektor Günter Grimm in Aach keine Nachfolge hat finden lassen, entscheiden die Eltern, der Ortschafts- und Gemeinderat, die Aacher Grundschule als Außenstelle der Dornstetter Grundschule zu führen.

2013
GS und WRS werden Ganztagsschulen mit offenem Angebot.

2012
Mit Wirkung vom 01.08. erfolgt die Trennung in eine eigenständige Grundschule und eine eigenständige Werkrealschule. Die Leitung für die Werkrealschule liegt ab nun in Händen des Rektors Norbert Schatz; die Grundschule wird zunächst kommissarisch von Frau Leonie Boehm (vormals Averbeck) verwaltet.

2010
Die GHWRS wird zur Grund- und Werkrealschule (WRS) und geht einen Verbund mit der Werkrealschule Waldachtal für die Stufen 5 – 10 ein. Ab jetzt kann an der Schule auch ein Mittlerer Bildungsabschluss angestrebt werden.

2007
Die nächste Erweiterung des Schulzentrums mit Fach- und Klassenräumen ist beendet; eine Mensa wird vorgesehen.

2004
Das Progymnasium wird auf Antrag der Stadt zum Vollgymnasium ausgebaut.

1997
Erste Erweiterung des Schulzentrums für die Hauptschule und die Realschule.

1994
Umbenennung der Schule zur Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule (GHWRS).

1990
... und folgende: durch das Fallen des Eisernen Vorhangs und neuer Kriegswirren auf dem Balkan muss die Schule viele Ausländer, Aussiedler und Übersiedler aufnehmen. Die Schülerzahl wächst rasant von etwa 320 auf bis zu 450 Kindern an.

1990
Am 22. August wird Hermann Friedrich Schulleiter der Grund- und Hauptschule Dornstetten bis 31.07.2012.

1976
Die Haupt- und die Realschule beziehen das Schulzentrum in der Waldstraße 16 und überlassen dem Progymnasium das Gebäude Riedsteige 19, Ausnahme: die Nutzung der hauswirtschaftlichen Räume verbleibt bei GHS und RS.

1974
Eine Realschule mit den Klassen 5-10 wird neben dem Progymnasium neu etabliert.

1964
Über dem Anbau der Realschule von 1928 (jetzt Progymnasium) wird nun ein Obergeschoss errichtet.

1962
Am 13. April übernimmt Walter Dorfer das Schulleiteramt bis 31. Juli 1990. In seiner Zeit wird die Schule in eine Grund- (1-4) und Hauptschule (5-9) voll ausgebaut.

1960
16.09. Das Volksschul- und das Hauswirtschaftsgebäude mit Hausmeisterwohnung sind beziehbar (Riedsteige 19); heute Standort des Gymnasiums.

1960
Karl Bohn tritt in den Ruhestand, Oberlehrer Herbert Ziehbuhr übernimmt stellvertretend das Amt des Rektors der Volksschule bis März 1962.

1956
Die Oberschule muss sich in "Progymnasium" umbenennen; es wird nach dem gymnasialen Bildungsplan bis einschließlich Klasse 10 unterrichtet.

1947
Die Volksschule heißt ab nun „Christliche Gemeinschaftsschule“ nach einer Abstimmung mit den Eltern.

1946
Am 10. Mai übernahm Karl Bohn, gerade aus der Gefangenschaft zurück gekehrt, die Schulleiterstelle.

1945
Vom 14.04. – 17.10.1945 blieb die Schule wegen der Kriegshandlungen geschlossen. Am 10. Mai übernahm Karl Bohn, gerade aus der Gefangenschaft zurück gekehrt, die Schulleiterstelle 

1938
Eine landwirtschaftliche Berufsschule für Jungen wird für den ganzen Kreis in der Silcherstraße 15 neu eingerichtet.

1936
Aus der Realschule wird eine "Oberschule".

1928
Die Realschule wird um drei Klassenzimmer und ein Hallenbad erweitert, aber noch kein Obergeschoss aufgebaut.

1912
Für die Realschule wird ein Gebäude an der Hauptstraße erbaut, heutige Grundschule. Es muss in den Jahren 1928 und 1964 erweitert werden.

1909
Das neue Volksschulgesetz erweitert die alte Schreib- und Rechenschule um neue, moderne Inhalte; Der Klassenteiler liegt nun bei 70 Kindern.

1904
Die dritte ständige Lehrerstelle wird eingerichtet

1897
Eine zweite ständige Lehrerstelle für die deutsche Schule wird geschaffen

1894
Die Realschule wird vom Stadtrat neu beschlossen; teilweise mussten die Lehrer der Volksschule den Unterricht übernehmen.

1883
Das neue Schulhaus am Marktplatz (heute. Alte Volksschule) wird eingeweiht.

1859
Einrichtung einer Lateinschule als reine Gemeindeschule, später umgewandelt in eine Real- und Mittelschule (1872).

1839
Eröffnung einer Realklasse, zunächst als Zweig der Volksschule, aber 1843 wieder eingegangen (keine Zuschüsse!), 1853 neu genehmigt.

1808
Ende der Lateinschule in Dornstetten (kaum Schüler, Beschluss des Gemeinderates)  dafür: die Bestellung des ersten deutschen Schulmeisters für Dornstetten, Johannes Braun aus Egenhausen (Vorfahr vieler hiesiger Brauns).

1806
Ein staatliches Ministerium übernimmt die Oberaufsicht über die Volksschulen, also eine eigene, nicht mehr von der Kirche völlig abhängige Einrichtung.

1750
Erstmalige Nennung der Schulen für Aach und Hallwangen; die Kinder mussten bis dahin die Schule ihres Kirchspiels (Grüntal) besuchen.

1721
Neben dem Präzeptor gibt es erneut einen ‚Provisor’ für die Teutsche Schule, bestellt von der Stadt; er musste jeden Tag 5 Stunden unterrichten, das Geld für sich aber bei den Eltern selbst eintreiben! Er hieß Jakob Schray, und war Färber bei der Zeughandelskompanie Calw, Vertretung Dornstetten. Die eigene Landwirtschaft half bei der Unterhaltssicherung.

1674
Samuel Dietsch, ein gelernter Schreiner, wird Winterschulmeister an der Teutschen Schule bis 1684

1584
Erweiterung der gemeinsamen Schule gegenüber dem Kirchturm.

1561
Einer der beiden Diakone versah die Lateinschule, aufgeteilt in Lateinschule und die "Teutsche Schule" mit ihren Sommer- und Winterbeschulungsrhythmen;
Schulgeld war zu entrichten!

1558
Eine deutsche Schulabteilung wird errichtet, die "Teutsche Schule", eine Schule für das allgemeine Volk. Anlass gab die „Große Kirchenordnung“ des Herzog Christoph. Es galt im Schreiben, Lesen und Psalmensingen sich zu üben.

1461
Eine Stadtschule wird benannt; sie wird später zur Lateinschule; allerdings gab es bereits 1390 einen Pfaff Berchtold, Schulmeister zu Dornstetten, der Ansprüche auf Entlohnung stellte; Ab 1461 finden sich fortlaufend Ausgaben für Schulmeister in den Listen der Stadt.

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