Einsätze im März 2017

Im März wurde die Feuerwehr zu 5 Einsätzen gerufen.

Am Samstag, 04.03.2017, wurde die Feuerwehr um 23:23 Uhr zu einem Wohnungsbrand in den Lindenweg nach Hallwangen alarmiert. In einem Kellerraum brach aus unbekannter Ursache ein Feuer aus. Ein Bewohner des Hauses, der sich im Obergeschoß des Gebäudes aufhielt, wurde durch die starke Rauchentwicklung auf den Brand aufmerksam. Nachdem er zunächst noch erfolglos nach seiner Frau gesucht hatte, alarmierte er die Feuerwehr und musste sich dann selbst in Sicherheit bringen und das Gebäude verlassen.

Beim zeitgleichen Eintreffen des Kommandanten und des Notarztes, der sich zufällig in der Nähe befand, stand der Hausbewohner auf der Straße und gab gleich eine Lagemeldung ab. Beim Eintreffen des Löschzuges wurde sofort die Menschenrettung und parallel dazu die Brandbekämpfung eingeleitet. Mehrere Trupps unter Atemschutz durchsuchten das zum Teil stark verrauchte Gebäude nach der vermissten Person. Ein Atemschutztrupp wurde zur Brandbekämpfung von außen, ein weiterer Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung von innen eingeteilt. Auf dem Weg zum Brandherd wurde die vermisste Hausbewohnerin gefunden. Für sie kam jedoch jede Hilfe zu spät. Nachdem der Brand gelöscht war, konnte das Haus mit dem Drucklüfter entraucht werden. Die Nachlöscharbeiten und die Sicherung des Gebäudes dauerten noch bis 4:00 Uhr an.

Folgende Rettungskräfte und Organisationen waren beim Brandeinsatz beteiligt:

  • Einsatzabteilung Aach mit 2 Fahrzeugen und 18 Personen
  • Einsatzabteilung Dornstetten mit 3 Fahrzeugen und 20 Personen
  • Feuerwehr Pfalzgrafenweiler mit 2 Fahrzeugen und 14 Personen
  • Kreisbrandmeister Frank Jahraus
  • Rettungsdienst mit Notarzt mit 2 Fahrzeugen und 4 Personen
  • DRK Ortsverband Dornstetten mit 2 Fahrzeugen und 6 Personen
  • Polizei aus Horb und Tuttlingen
  • Bürgermeister Bernhard Haas
  • sowie 2 Notfallseelsorger

 

Am Dienstag, 21.03.2017, musste um 15:56 Uhr die Brandmeldeanlage im Palmenhof in Dornstetten zurückgestellt werden. Es war kurzzeitig ein Fahrzeug im Einsatz.

 

Am Donnerstag, 23.03.2017, löste um 9:45 Uhr in einem Industriebetrieb in der Otto-Hahn-Straße die Brandmeldeanlage aus. Da beim Eintreffen des Kommandanten feststand, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, mussten die 16 alarmierten Feuerwehrangehörige die Einsatzstelle nicht mehr anfahren. 

 

Am Sonntag, 26.03.2017, wurde die Feuerwehr um 11:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall am Bahnübergang in Aach alarmiert. Ein Personenzug, der mit 26 Fahrgästen besetzt war, erfasste am Bahnübergang in Aach einen PKW, der den unbeschrankten Bahnübergang überfuhr. Der Personenzug schleifte den PKW ca. 200 m weit vor sich her und kam ca. 80 m vor dem Viadukt zum Stehen. Der 52-jährige PKW-Fahrer, der allein im Auto war, wurde in seinem Wagen eingeklemmt.

Da sich bei der ersten Erkundung durch Kommandant Markus Franz die Lage und die Befreiung des PKW-Fahrers auf dem 20 m hohen Bahndamm sehr schwierig gestaltete, wurde zusätzlich der Rüstzug der Feuerwehr Freudenstadt angefordert. Solange der Notarzt den Patienten versorgte, wurde das Fahrzeug auf dem Bahndamm mehrmals vor dem Abrutschen gesichert.

Nach weiterer Erkundung stellte man fest, dass die Oberleitung nicht beschädigt und somit der Zug noch fahrbereit war. Man entschloss sich daher, die verkeilten Teile des PKW´s vom Schienenfahrzeug mittels einem hydraulischen Spreizer zu entfernen. Danach konnte der Zug langsam zurückgesetzt werden und somit der Zugang zum Patienten vereinfacht. Die Feuerwehr konnte dann die eingeklemmte Person mittels hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Auto befreien. Trotz größter Anstrengungen aller Einsatzkräfte verstarb der Autofahrer an seinen lebensgefährlichen Verletzungen.   

Die 26 Fahrgäste wurden mit mehreren Mannschaftstransportfahrzeugen des DRK und der Feuerwehr ins nahegelegene Feuerwehrhaus nach Dornstetten gebracht und dort vom DRK, Feuerwehr und der Polizei registriert, betreut und mit Getränken versorgt. Von der Bahn AG wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, der die Fahrgäste weiter transportierte. Erst nachdem die Polizei die Ermittlungen des Unfallhergangs abgeschlossen hatte, konnte das Fahrzeug ohne weitere Beschädigungen vom Bahnübergang entfernt werden. Zur Unterstützung bei der Bergung des Autos wurde das Hifleleistungsfahrzeug-Schiene von der Feuerwehr Eutingen i.G. nachgefordert. Das Fahrzeug wurde auf Schienenrollwägen verlastet und zum Bahnübergang transportiert, wo der Abschleppdienst wartete.

Im Einsatz waren:

  • Einsatzabteilung Aach mit 2 Fahrzeugen und 17 Personen
  • Einsatzabteilung Dornstetten mit 3 Fahrzeugen und 22 Personen
  • Feuerwehr Freudenstadt mit 2 Fahrzeugen und 13 Personen
  • Feuerwehr Eutingen mit einem Fahrzeug und 9 Personen
  • Rettungsdienst mit Notarzt mit 3 Fahrzeugen und 6 Personen
  • DRK-Bereitschaft Dornstetten, Loßburg, Wittendorf und Seewald mit 5 Fahrzeugen und 25 Personen
  • Polizei mit 4 Fahrzeugen und 8 Personen sowie ein Polizeihubschrauber
  • 2 Notfallseelsorger
  • diensthabender Kreisbrandmeister Markus Megerle aus Horb
  • Kreisbrandmeister Frank Jahraus  
  • stellvertretende Bürgermeisterin Pascale Peukert sowie stellvertretender Bürgermeister Rolf Straub.

 

Am Freitag, 31.03.2017, wurde um 19:39 Uhr die Kleingruppe aus Dornstetten zu einer Ölspur in die Heselwiesenstraße alarmiert. Es waren 5 Personen mit einem Fahrzeug ca. 2 Stunden zusammen mit dem Bauhof Dornstetten im Einsatz.

Diese Webseite verwendet Cookies und Tracking Tools. Wenn Sie diese Webseite benutzen, erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden.

clear