20.03.2024

Zeitplan für die Baustellen rund um die Stadthalle

Wann passiert was in Dornstettens Innenstadt? Stand Zeitplan: 25. März 2024

Aktueller Zeitplan für die Baumaßnahmen in der Innenstadt. Stand 25.03.2024
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Aktueller Zeitplan für die Baumaßnahmen in der Innenstadt. Stand 25.03.2024

Die Baumaßnahmen im Bereich der Stadthalle stehen unmittelbar bevor. Der Gemeinderat hat jüngst in öffentlicher Sitzung die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Mit den Baumaßnahmen wird es auch zu Veränderungen der Verkehrsführung in der Dornstetter Innenstadt kommen. Genau zu dieser tun sich in Dornstettens Bürgerschaft mittlerweile zahlreiche Fragen auf: Was kommt? Wann kommt es und wie lange? Nicht alle Entscheidungen sind schon gefallen – viele Fragen lassen sich aber dennoch beantworten. Unter anderem in einer Bürgerversammlung am 18. April.

Das Vorhaben ist wie folgt: Die Hauptstraße Dornstetten wird von der Kreissparkasse/der Heselwiesenstraße bis zur Kreuzung mit Mauerweg und Turnhalleplatz als Einbahnstraße mit Tempo 20 geführt. Die Heselwiesenstraße wird verlängert – und zwar über den jetzigen Schotterparkplatz oberhalb der Grundschule hinaus bis zur Gartenstraße. Gleichzeitig soll die Straßenraumgestaltung in den umliegenden Straßen angepasst werden, da dort verstärkter Umgehungsverkehr zu erwarten ist. Im Fokus stehen hier Schießgrabenstraße, Turnhalleplatz, Gartenstraße und Silbergasse.

„Das sind beträchtliche Veränderungen und wir sind uns im Klaren, dass es bei der Bürgerschaft viele Fragen gibt, wann was passiert“, sagt Bürgermeister Bernhard Haas. Das „Was“ und „Wann“ hängt allerdings von vielen Faktoren ab. „In manchen Bereichen müssen wir einfach noch abwarten, bevor wir Genaueres wissen und sagen können“, bittet Haas um Verständnis.

 

Einen Verkehrsversuch wird es nicht geben

Fest steht: Der im letzten Jahr angedachte Verkehrsversuch wird nicht stattfinden. Er wäre erforderlich gewesen, wäre die Hauptstraße statt in eine Tempo-20-Zone in eine verkehrsberuhigte Zone mit Schritttempo umgewandelt worden. „Ein solcher Versuch wäre aber zeitlich nicht realistisch gewesen“, sagt Bürgermeister Bernhard Haas. Der Grund: Ein Verkehrsversuch muss laut Regierungspräsidium unter realistischen Bedingungen und über einen längeren Zeitraum, mindestens sechs Monate, stattfinden. „Um die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, hätten wir den kompletten Bau- und Zeitplan nochmals schieben müssen“, erklärt Haas. Die Auswirkungen wären immens gewesen. Es hätte eine Bauverzögerung von rund einem Jahr bedeutet. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beschlossen, auf eine Tempo-20-Zone zu gehen, für die kein Versuch nötig ist.“

 

Garten- und Heselwiesenstraße stehen 2024 im Fokus

Jahrelange Vorarbeit des Bauamtes stecken in dem Zeit- und Bauplan, der jetzt zur Umsetzung kommen soll. Erste Maßnahme wird im April der Abriss des Gebäudes Gartenstraße 24 sein. Im Juni beginnen die Tiefbauarbeiten in der Gartenstraße und in diesem Zuge wird gleich die Nahwärme in der Gartenstraße verlegt. Für die Baumaßnahme wird es einige Zeit zu einseitigen oder kompletten Sperrungen der Gartenstraße kommen. In den Sommerferien sollen die Bauarbeiten zur Verlängerung der Heselwiesenstraße beginnen. Geplant ist deren Fertigstellung zum Jahresende. „Der straßenbauliche Fokus liegt in diesem Jahr auf der Garten- und Heselwiesenstraße“, sagt Bürgermeister Bernhard Haas. „In der Hauptstraße dürfte es dieses Jahr zu keinen längeren Sperrungen oder Beeinträchtigungen kommen.“ Einzig der Rückbau der Stadthalle, der im Juni beginnen soll, kann durch den Baustellenverkehr zeitweise für Einschränkungen sorgen.

Baubeginn an der Hauptstraße selbst wird voraussichtlich erst im Frühjahr 2025 sein. Zeitgleich laufen die Baumaßnahmen an der Stadthalle. Diese sollen, wenn alles nach Plan läuft, zum Dezember 2025 abgeschlossen sein.

Detaillierte Informationen bei der Bürgerversammlung am 18. April

„Es ist ein großes, komplexes Projekt, bei dem viele verschiedene Anforderungen jongliert werden müssen“, beschreibt Bürgermeister Bernhard Haas die Herausforderungen für das Bauamt. „Eine solche Aufgabe haben auch wir nicht jeden Tag“.

Ob der Zeit- und Maßnahmenplan wie vorgesehen umgesetzt werden kann, liegt am Ende auch nur noch zum Teil in den Händen des Bauamts. Viele Faktoren, die auf den Bauprozess einwirken, können von der Stadt zwar abgeschätzt, aber nicht beeinflusst werden. Darunter entscheidende Themen wie die Entwicklung am Materialmarkt, die ständig schwankende Konjunktur und oder auch die Witterung. Aus diesem Grund kann die Stadt zu manchen Fragen auch noch keine konkreten Aussagen machen.

Dennoch: „Was wir wissen und sagen können, möchten wir den Bürgern baldmöglichst weitergeben“, betont Bürgermeister Bernhard Haas. Die Baumaßnahmen sollen daher einen zentralen Tagesordnungspunkt bei der Bürgerversammlung am 18. April bilden. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir viele Bürger bei der Versammlung begrüßen dürften. Viele Fragen lassen sich hier vielleicht direkt beantworten“, sagt Bürgermeister Bernhard Haas.