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Sonderausstellung im Heimatmuseum verlängert bis 10. März 2010

Die Ausstellung mit dem Titel: „Ain ewig Stipendium – 500 Jahre Martinianum in Tübingen“ ist noch bis zum 10. März 2010 im Wechselausstellungsraum des Heimatmuseums zu sehen.

Mit dieser Ausstellung aus Tübingen möchte die Stadt Dornstetten an die Stifter, insbesondere an den aus Dornstetten stammenden Martin Plantsch erinnern. Sie haben im Jahre 1509 das Collegium Sanctorum Georgii et Martinii gestiftet, um Studenten ein von Unterhaltssorgen freies Studium in Tübingen zu ermöglichen. Es war die bedeutendste der einst zahlreichen Tübinger Stipendienstiftungen und besteht - freilich in veränderter Form - unter dem Namen Martin-Ficklersche Stiftung noch heute.

Nachdem zwei Weltkriege mit Inflation und Währungsreform von den alten Universitätsstiftungen nur noch kümmerliche Reste übrig ließen, hat das Stiftungswesen neuerdings wieder Konjunktur. Auch das ist ein Grund, an das Martinianum und seine Stifter zu erinnern. Schwerpunkt liegt dabei auf der Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg, wobei den Besucher überraschende Einblicke in den damaligen Studienalltag erwarten.
Konzipiert und erarbeitet wurde die Ausstellung von der Historikerin Gudrun Emberger, Gotha.
 
Zu sehen ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums
mittwochs, freitags und sonntags von 14.00 - 16.30 Uhr.


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